„The Green Shamrock" musizierte im Burghof für einen guten Zweck

Katharina Körber ist eine Fee. Zu diesem Schluss muss einfach jeder kommen, der die blonde Schöne einmal auf der Bühne erlebt hat. Ihr märchenhaftes Flötenspiel. Ihr scheues Lächeln. Und diese glockenklare Stimme, mit der die Sängerin von „The Green Shamrock" das Publikum vom Fleck weg verzaubert. Umso mehr, wenn die Band in einer historisch-hübschen Szenerie zu hören ist wie im Hof der Neckarsteinacher Mittelburg:

Hier begeisterten „The Green Shamrock" mit einem Benefizkonzert zu Gunsten der örtlichen Kinder- und Jugendarbeit.

„Das ist ein wirklich besonderes Konzertereignis", freute sich Bürgermeister Eberhard Petri, der Vorsitzende des veranstaltenden Heimat- und Kulturvereins. Vor allem die vollbesetzten Bänke im „wunderschönen Ambiente der Mittelburg" trage zu einem wahrhaft unvergleichlichen Erlebnis bei.

„Hierfür geht mein Dank an die Familie von Warsberg." Für diese begrüßte der Hausherr der Mittelburg, Johannes Freiherr von Warsberg, die zahlreichen Besucher. „Als ‚The Green Shamrock' mit ihrer Idee zu einem Benefizkonzert an uns herangetreten sind, haben wir gesagt: Da können wir nicht zurückstehen, da machen wir mit." Und die außergewöhnliche Konzert-Örtlichkeit korrespondierte hervorragend mit dem Spiel des musikalischen Trios. Vor dem Hintergrund efeubewachsener Gemäuer entwarfen Karl-Heinz Ehret (Gitarre, Gesang), Katharina Körber (Gesang, Flöte, Trommel) und Franziska Langendörfer (Geige) ihre lieblichen Irish-Folk-Melodien und entführten die Zuhörer geradewegs in das Land der Feen und Kobolde.

Lieder wie „Hot Asphalt", das traurige „Mickeys Warning" oder das Purzelbaum schlagende „The Kesh" machten das besondere Lebensgefühl der grünen Insel greifbar. Auch wurde Franziska Langendörfers fröhliche Eigenkomposition „Hot Chestnuts" mit viel Applaus belohnt. Und als der Bandtechniker und „Gastsänger" Bleickard Langendörfer mit ordentlich Bass und Begeisterung „Whisky in the Jar" und „Wild Rover" intonierte, da sah man sich schier versucht, über die Tische zu tanzen, dass die Guinness-Gläser scheppern. Besonders berührte die Zuschauer im Burghof aber der elfengleiche Gesang von Katharina Körber: Mit viel Gefühl hauchte sie den melancholischen Stücken wie „My Love is like a red, red Rose" und „May it be" Leben ein und kreierte so eine besonders intime Stimmung. Wer weiß, vielleicht liegt die Quelle für Katharinas besonderen Zauber ja in dem kleinen Geheimnis, das die Band an jenem Abend lüftete? Denn wie das Trio mit einem glücklichen Lächeln verriet, trägt sie „zwei kleine Kleeblätter unter dem Herzen".

Lisa Grüterich (Rhein-Neckar-Zeitung)

 

 

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