Aktuelle Informationen aus dem Landratsamt

Rückläufige Langzeitarbeitslosigkeit im Kreis Bergstraße

Erfreuliche Zahlen meldet der Eigenbetrieb Neue Wege Kreis Bergstraße. Im Monat Juni konnte ein spürbarer Rückgang der Langzeitarbeitslosen verzeichnet werden. Aktuell sind 4.823 Personen und somit 99 weniger als im Mai (4.922) gemeldet. Auch die Zahl der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen ist rückläufig. Erhielten im Mai 11.591 Personen vom Eigenbetrieb Leistungen, so sind es im Juni noch 11.540. Die Zahl der SGB II Bedarfsgemeinschaften sank um 38 auf aktuell 8.029. Derzeit werden 235 junge Arbeitslose unter 25 Jahren von den Fallmanagern des Eigenbetriebs betreut. „Wir führen diese insgesamt positiven Ergebnisse unter anderem auf einen Anstieg der Vermittlungen in den 1. Arbeitsmarkt zurück“, erläutert Betriebsleiter Rainer Burelbach. „Im Juni konnten wir 171 Menschen in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis vermitteln. Wir hoffen, dass der Arbeitsmarkt weiterhin so robust bleibt“.

 

 

Die große Hitze in Hessen hat auch Schattenseiten

Haus der Gesundheit ruft Hitzewarnstufe 2 aus

Die große Hitze der letzten Tage hat auch Schattenseiten. Aus diesem Grund weist der Dezernent für Gesundheit, Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Norbert Golzer, verstärkt auf die besonderen Risiken für Säuglinge, Kleinkinder und ältere und chronisch kranke Menschen hin, die mit den heißen Temperaturen einhergehen.

Das Schwitzen verursacht einen Mineral- und Salzverlust, der unbedingt wieder ausgeglichen werden muss.   Dies kann durch eine bewusste Ernährung leicht erreicht werden. Salzknabbereien, Gewürzgurken, Zaziki oder Dickmilch mit Salz und Schnittlauch eignen sich sehr gut. Auch frische Salate und  Gemüsesuppen nach mediterraner Art mit Tomaten, Gurken und Zucchini lassen sich schmackhaft anrichten und können an heißen Tagen durchaus eine Hauptmahlzeit ersetzen. Als willkommene Ergänzung sind noch Vitamine und Spurenelemente möglich.

Auf koffeinhaltige und stark gesüßte Getränke und Alkohol sollte ganz verzichtet werden, da sie die Flüssigkeitsausscheidung  stark anregen und den Kreislauf damit noch mehr belasten. Eine Flüssigkeitszufuhr von täglich zwei bis drei Liter Kräuter- oder Früchtetee wären die bessere Alternative aber auch Mineralwasser ist gut geeignet. Die Getränke sollten nicht zu stark gekühlt sein. Eiswürfel regen sogar paradoxerweise die Wärmeproduktion des Körpers an.

Fruchtige Zwischenmahlzeiten, wie Melone oder Ananas sind für den Hunger zwischendurch auch eine hervorragende Ergänzung zu Getränken.

Das Raumklima sollte auf keinen Fall unberücksichtigt bleiben.  Jalousien und Rollläden sollten tagsüber geschlossen gehalten werden. Morgens und abends durch Lüften die kühle Luft durch die Wohnung zirkulieren lassen. Vom Benutzen eines Ventilators rät Golzer jedoch ab.  Die Zugluft verursacht sehr oft Erkältungen. Eine weitere Alternative um gegen die Hitze in den Räumen vorzugehen ist das Aufhängen von feuchten Tüchern vor die geöffneten Fenster. Bedacht werden muss auch, dass Kühlschränke, PC’s, Glühlampen  und Fernsehgeräte zu einem Wärmestau in einer Wohnung beitragen können, wenn keine ausreichende Luftzirkulation stattfinden kann.

Weitere Tipps wie kühles Wasser auf das Handgelenk, feuchte Kompressen auf Stirn und Nacken, Gel-Masken auf den Augen oder eine lauwarme Dusche, Fußbäder, das Einreibungen mit Franzbranntwein können Abhilfe bei großer Hitze schaffen und das Wohlbefinden steigern.

Bei einem Aufenthalt außerhalb der Wohnung ist auf leichte Kleidung – am besten aus Naturfaser -  eine Kopfbedeckung und entsprechenden Sonnenschutz für die Haut zu achten.  Meiden Sie nach Möglichkeit die Mittagshitze und  erledigen ihre Einkäufe in der Frühe.

Alle Autofahrer müssen darauf achten, Niemanden im abgeschlossenen Fahrzeug zurückzulassen – weder Mensch noch Tier. Gerade ältere und kranke Menschen sollten mit ihrem Hausarzt über die maximale individuelle Trinkmenge sprechen. Kreislaufbeschwerden, Muskelkrämpfe, Bauchschmerzen, Unruhe- und Verwirrtheitszustände können Hinweise auf ernstzunehmende Hitzefolgen sein.

 

 

 

 

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