Feierstunde des Landkreises Bergstraße zum Tag der Deutschen Einheit - dieses Jahr in Hirschhorn
Die zentrale Feierstunde des Landkreises Bergstraße zum „Tag der Deutschen Einheit“ fand diesmal in Hirschhorn statt.
Über 200 Personen, darunter viele Ehrengäste, hatten sich trotz schönsten Ausflugswetters im Bürgersaal versammelt, um dem Gedenken an die deutsche Wiedervereinigung vor 21 Jahren beizuwohnen und die Partnerschaften zu feiern, die in deren Folge mit dem Burgenlandkreis in Sachsen- Anhalt und dem polnischen Landkreis Schweidnitz entstanden sind.
Der MGV Igelsbach begann musikalisch den Reigen der Festreden. Hirschhorns Bürgermeister Rainer Sens begrüßte die Gäste, ihm folgte Landrat Matthias Wilkes. Er gab seiner Freude darüber Ausdruck, mit der Feierstunde an die Einheitsfeier vom 3. Oktober 1990 in Heppenheim anknüpfen zu können: Damals habe mit dem Gärtnermeister und späteren Präsidenten des Kreistages Naumburg (heute Burgenlandkreis), Burkhard Hahn, ein Mann die Festrede gehalten, der dazu beigetragen habe, die deutsche Einheit – jenseits der großen Politik – aufzubauen und zu verwirklichen. Nun, 21 Jahre später, sei Hahn nach Hirschhorn gekommen, um sich als Zeitzeuge erneut an seine Zuhörer zu wenden.
Auch auf die zehnjährige Partnerschaft mit dem polnischen Landkreis Schweidnitz ging der Landrat ein. Von dort waren neben Landrat Zygmunt Worsa mit Gattin auch zwölf junge Menschen und drei Lehrer angereist, um gemeinsam mit Jugendlichen von der Bergstraße eine Woche lang diverse Projekte durchzuführen.
Umrahmt von edler Musik auf Violine und Gitarre des Hirschhorner Duos Nobuhiko Asaeda und Richard Köhler wandte sich schließlich Burkhard Hahn in berührenden Worten an die Gäste. Mit der gemeinsam gesungenen Nationalhymne endete die Feier.
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