




Schulweg im „Unterfeld“ in Neckarhausen eingeweiht
Zur Einweihung des neuen Abschnittes des Schulweges in Neckarhausen (Fotos Titelseite: A. Müller) begrüßte BM Eberhard Petri neben den Vertretern der städt. Gremien (u.a. StvVorsteher Willi Hofherr) und den beteiligten Firmen auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Neckarhausen.
Mit der Einweihung gehe ein lang gehegter Traum der Neckarhäuser endlich in Erfüllung: der einer direkten Anbindung des bereits bestehenden Schulweges an den Ortskern.
Spätestens seit der Amtszeit von BM Kollerer habe man nach Lösungen gesucht.
Auch er habe voller Optimismus die Anwohner bereits kurz nach seinem Amtsantritt ins Rathaus eingeladen, um nach einer Lösung zu suchen.
Die Schlüsselposition habe, dies sei allen Beteiligten klar, die Familie Meinzer inne. Sie habe am meisten abgegeben und ihr sei es zu verdanken, dass die Straße heute existiere.
Er sei der festen Überzeugung, dass letztendlich ein guter, akzeptabler und tragfähiger Kompromiss gefunden wurde.
Er danke aber auch allen anderen Grundstückseigentümern, die - jeder für sich – ihren, auch finanziellen Teil dazu beigetragen hätten, dass die Straße gebaut werden konnte.
Straßenbau sei nirgends einfach. Da spiele das Klima, in der sich die Diskussionen während der Planung, vor und während der Bauzeit abspielten, eine große Rolle.
Neben den Anliegern danke er aus ganzem Herzen den Ortsbeiräten - denen der vergangenen und denen des aktuellen Ortsbeirates - die sehr konstruktiv in allen Phasen mitgewirkt hätten. V.a. Ortsvorsteher Ulrich Müller, der trotz mancher Bedenken im Einzelnen die Gesamtmaßnahme im Blick behielt und durch seine umsichtige und zielorientierte Leitung der Sitzungen wesentlich zu den Beschlüssen beigetragen habe, die den Weg zu einer Lösung ebneten.
Nicht zu vergessen sei auch die verständnisvolle Begleitung der Baumaßnahme durch die Evang. Stiftung Pflege Schönau, und hier besonders in Person von Herrn Ellwanger.
Mit der Eröffnung des neuen Schulweges werde nicht nur rechtlich sondern auch tatsächlich die bisherige Zufahrt wieder zu einer Privatstraße.
Trotz anderer Bestrebungen wurde der Bau der Straße im Rahmen einer öffentlichen Baumaßnahme klassisch errichtet.
Als Auftragnehmer aus der Ausschreibung ging die Bietergemeinschaft Emil Eckert / Neckar-Bau GmbH hervor.
Den „Chefs“, den Herren Eckert und Geretschläger, dankte der Bürgermeister für die gute Zusammenarbeit und die professionelle Erledigung der an sie gestellten Aufgabe.
Dank galt auch der IB Kooperation für die Vermessungsarbeiten sowie – in Abwesenheit - den Firma Grosser-Seeger und dem Amt für Bodenmanagement.
Die Auftragshöhe betrug brutto ca. 214.000 €, für Kanalisation, Wasserversorgung, Straßenbau.
Die Gesamtbaukosten werden sich auf ca. 275.000,- € addieren. Die Länge des neuen Straßenstückes beträgt ca. 145 m.
Eine kurze Strecke, aber von hoher Wichtigkeit!
Die Vorteile lägen auf der Hand:
- eine direkte Anbindung und damit eine Verkürzung der Verbindung zum Dorf;
- die bisherige Zufahrt über das Privatgelände der Evangelischen Pflege Schönau kann endlich ersetzt werden;
- 8 neue Baugrundstücke wurden gewonnen, in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofes und durch einen Stichweg ideal angebunden.
Mit der Verkürzung der Verbindung sei auch der Spielplatz viel besser zu erreichen. Und dies sei der zweite Anlass der heutigen Feier: die Eröffnung des sanierten und erneuerten Spielplatzes (dazu in der kommenden Ausgabe des Mitteilungsblattes mehr).
Allen Helferinnen und Helfern sei der Dank für ihren ehrenamtlichen Einsatz sicher!
Abschließend wies BM Petri daraufhin, dass einem langgehegten Wunsch des Ortsbeirates entsprochen wurde: die Regulierung der Treppe am Dorfgemeinschaftshaus sowie die Neupflasterung der Vorfläche am Hauseingang. Hier danke er den Mitarbeitern im Bauhof.
Und last but not least dankte er Bauamtsleiter Weinert und den Mitarbeitern der Bauverwaltung, die all die Jahre in großer Geduld das Projekt begleitet und sachbearbeitend vorangetrieben haben.
Ortsvorsteher Ulrich Müller bedankte sich seinerseits bei allen Beteiligten und hob das große Engagement, v.a. bei der Erstellung des Spielplatzes, hervor. Nicht zuletzt sei auch die Feier durch Spenden ermöglichst worden: die Getränke von der Bietergemeinschaft Eckert/Neckarbau und das Essen vom Gasthof „Zum Lamm“.
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