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Dr. Uwe Seitz neuer Chefarzt am KKH Bergstraße

Privatdozent Dr. med. Uwe Seitz ist der neue Chefarzt der Abteilung Inneren Medizin I, Gastroenterologie, am Kreiskrankenhaus Bergstraße (KKH) in Heppenheim. Dieser wurde vom Aufsichtsratsvorsitzenden und Ersten Kreisbeigeordneten Thomas Metz sowie vom Geschäftsführer, Stephan Allmann, im Rahmen eines Pressegespräches vorgestellt. „Ich freue mich, dass wir mit Dr. Seitz einen hoch kompetenten und erfahrenen Gastroenterologen für das Kreiskrankenhaus gefunden haben“, erklärte Metz.

„An der Bergstraße wurde schon frühzeitig die Endoskopie in der Gastroenterologie eingeführt. Früher als in den meisten anderen Regionen Deutschlands wurden beispielsweise gutartige Vorstufen des Darmkrebses

(Adenome) endoskopisch entfernt und damit das Fortschreiten bis zur Krebserkrankung unterbunden“, kam der neue Chefarzt, der seinen Dienst am 1.

April in Heppenheim antrat, gleich ins Schwärmen. Auch unmittelbar mit der Verfügbarkeit der ersten hochauflösenden Endoskope im HDTV-Standard sei schon 2006 mit der Endoskopie in Lupenvergrößerung sowie Kontrastverstärkung durch Blaulicht (NBI) im KKH begonnen worden.

Dr. Seitz ist als langjähriger Mitarbeiter des international renommierten Endoskopiepioniers Prof. Dr. Nib Soehendra erfahren in beiden Methoden.

Seine Publikationen beeinflussten die aktuellen Veränderungen an der Leitlinie zur Abtragung von Adenomen im Dickdarm. Er verfasste zu diesem Thema Buchkapitel in bedeutenden Standardwerken und ist Mitautor des kürzlich erschienenen Atlas für hochauflösende Endoskopie. Die erste Fernseh-Live-Übertragung in Deutschland in HDTV-Qualität war eine von Dr.

Seitz durchgeführte Endoskopie 2005 vor einem Auditorium von 2.500 internationalen Endoskopie-Spezialisten.

Der neue Chefarzt ist ein breit ausgebildeter Internist und Gastroenterologe und verbrachte mehr als 16 Jahre am Universitätsklinikum Eppendorf in Hamburg. Als Gründe für die Entscheidung an die Bergstraße zu kommen, führt Dr. Seitz die hohe Leistungsfähigkeit der Viszeralchirurgie und der interventionell ausgerichteten Kardiologie an, woraus sich die erheblichen Entwicklungsmöglichkeiten für die Gastroenterologie ergeben. Kollegialität und Teamgeist der Inneren Medizin I und unter den Chefärzten seien beispielhaft und hätten den Ausschlag für die Rückkehr in die süddeutsche Heimat nach mehr als 25 Jahren gegeben.

Das Kreiskrankenhaus Bergstraße hat in Geräte investiert, um auch in der Gastroenterologie medizinische Versorgung auf höchstem Niveau anzubieten.

„Lokal stehen nun neben den endoskopischen Standardverfahren die Endosonographie (Ultraschalluntersuchung im Körper von einem Endoskop aus), die hochauflösende Kapselendoskopie (Endoskopie mit einer zu schluckenden Kapsel in Tablettengröße) und die Spiegelung des Dünndarms mit einem Ballonenteroskop zur Verfügung“, berichtet Dr. Seitz von der Einrichtung am KKH.

Auch die Anschaffung eines neuen Endoskops für den Dickdarm, das in nahezu allen Disziplinen den bislang verfügbaren Geräten überlegen ist und bei Patienten, die besonders schwer zu spiegeln sind, die Untersuchung erheblich erleichtert, sollte hier erwähnt werden. Dr. Seitz konnte mit dem Prototyp Erfahrungen sammeln und hat das erste ausgelieferte Seriengerät an die Bergstraße gebracht.

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