| Grein | Pargny-sur-Saulx |
Die Partnerstädte Neckarsteinachs
Grein in Österreich
Seit dem 4. Mai 1991 hat Neckarsteinach mit seinem Stadtteil Grein eine neue Partnerstadt. Es ist Grein an der Donau in Österreich, im Strudengau zwischen Linz und dem berühmten Stift Melk gelegen.
Die feierliche Verbrüderung fand auf dem Schiff "Stadt Wien" der Donaudampfschiffahrtsgesellschaft statt, wo der damalige Neckarsteinacher Bürgermeister Völker in seiner Festansprache auch die Vorgeschichte der neuen Partnerschaft schilderte. Die ersten Kontakte seien entstanden, als Bürgermeister Hainzl aus dem österreichischen Grein seinen Urlaub im Gasthaus "Berghof" im neckarsteinischen Grein verlebte. Der damalige Bürgermeister Kollerer zeigte Interesse an der österreichischen Stadt gleichen Namens und bei weiteren gegenseitigem Besuchen wurde festgestellt, dass beide Gemeinden viele Gemeinsamkeiten aufwiesen.
Die knapp 3000
Einwohner zählende Donaustadt liegt genau so am Fluß und ist genau
so vom Hochwasser bedroht wie Neckarsteinach, die Schiffahrt und der Fremdenverkehr
spielen eine gleichbedeutende Rolle, den vier Neckarsteinacher Burgen entspricht
die imposante 500 Jahre alte Greinburg, der umgebende Waldreichtum ist ebenso
ähnlich wie die topographische Lage und sogar die Ersterwähnung von
Grein im Jahre 1147 liegt nur fünf Jahre später als die von Neckarsteinach
1142.
"Die
Perle des Strudengaus" wird das alte Donaustädtchen Grein von Dichtern
genannt. Im Mittelalter als das "goldene Städtchen" weithin bekannt,
bezaubert Grein heute mit seinem nostalischen Charme, historischen Sehenswürdigkeiten,
Kulturhighlights, Rad- und Wanderwegen und kulinarischem Angebot.
Das historische Greiner Stadttheater ist das älteste in seiner ursprünglichen Form erhalten gebliebene weltliche Theater Österreichs.
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Wächterin über dem mächtigen Strom Schloss Greinburg & OÖ Schifffahrtsmuseum Seit mehr als einem halben Jahrtausend wacht Schloss Greinburg über die Donau und das kleine Städtchen Grein im oberösterreichischen Strudengau. 1823 erwarb der deutsche Herzog Ernst I. von Sachsen-Coburg und Gotha Schloss und Ländereien. Die herzogliche Familie Sachsen-Coburg und Gotha trägt bis heute Sorge für die Erhaltung des Baudenkmals. Die imposante Anlage gilt als erstes Wohnschloss Österreichs. Den Besucher erwarten außergewöhnlich vielgestaltige Repräsentationsräume aus dem Mittelalter, der Renaissance und dem Barock – als Bau und Bewohner eine Blütezeit erlebten. Ein romantischer Arkadenhof, der gewaltige Rittersaal, die lichtdurchflutete Schlosskapelle, ein einzigartiges Diamantgewölbe und das prachtvolle Steinerne Theater zeigen noch heute den Glanz vergangener Herrschaft. Eine Besonderheit - und nur mit Führung zu besichtigen - sind die Coburger Festräume. Die kostbare Ausstattung mit Möbeln und Gemälden aus dem Privatbesitz der herzoglichen Familie präsentiert hier wie auch auf Schloss Callenberg in Coburg (Bayern) die spannende Geschichte der international bedeutenden Adelsfamilie Sachsen-Coburg und Gotha. Von der profanen Welt der Technik hingegen erzählt das Oberösterreichische Schifffahrtsmuseum in Schloss Greinburg. Eine umfangreiche Sammlung detailgetreuer Modelle bietet einen Einblick in die wirtschaftliche Nutzung der Wasserstraßen von Donau, Inn, Enns, Salzach und Traun. Die Vielzahl unterschiedlichster Schiffe, Boote, Flöße, sowie komplizierte Konstruktionen zur Wasserregulierung zeugen von der Mühe und dem Einfallsreichtum, den gefahrvollen Fluten zu trotzen und sie für den Menschen nutzbar zu machen. Schlossbesichtigung & OÖ Schifffahrtsmuseum 1. Mai bis 26. Oktober Schlossführung Arkadenhof, Diamantgewölbe, Rittersaal, Schlosskapelle, Steinernes Theater Schloss Greinburg
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