Die feierliche Verbrüderung fand auf dem Schiff "Stadt Wien" der Donaudampfschiffahrtsgesellschaft statt, wo der damalige Neckarsteinacher Bürgermeister Völker in seiner Festansprache auch die Vorgeschichte der neuen Partnerschaft schilderte. Die ersten Kontakte seien entstanden, als Bürgermeister Hainzl aus dem österreichischen Grein seinen Urlaub im Gasthaus "Berghof" im neckarsteinischen Grein verlebte. Der damalige Bürgermeister Kollerer zeigte Interesse an der österreichischen Stadt gleichen Namens und bei weiteren gegenseitigem Besuchen wurde festgestellt, dass beide Gemeinden viele Gemeinsamkeiten aufwiesen.
Die knapp 3000 Einwohner zählende Donaustadt liegt genau so am Fluß und ist genau so vom Hochwasser bedroht wie Neckarsteinach, die Schiffahrt und der Fremdenverkehr spielen eine gleichbedeutende Rolle, den vier Neckarsteinacher Burgen entspricht die imposante 500 Jahre alte Greinburg, der umgebende Waldreichtum ist ebenso ähnlich wie die topographische Lage und sogar die Ersterwähnung von Grein im Jahre 1147 liegt nur fünf Jahre später als die von Neckarsteinach 1142.
"Die Perle des Strudengaus" wird das alte Donaustädtchen Grein von Dichtern genannt. Im Mittelalter als das "goldene Städtchen" weithin bekannt, bezaubert Grein heute mit seinem nostalischen Charme, historischen Sehenswürdigkeiten, Kulturhighlights, Rad- und Wanderwegen und kulinarischem Angebot.
Das historische Greiner Stadttheater ist das älteste in seiner ursprünglichen
Form erhalten gebliebene weltliche Theater Österreichs.
THEATER-AUSSTELLUNG
"Dilettare-Zur Freude"
Greiner Theaterwelt - Einst und jetzt
von 1. Mai - 3. November 2002
Wertvolle, seltene und kuriose Exponate aus drei Jahrhunderten Theatergeschichte
werden im Rahmen der Sonderausstellung präsentiert. Pergamente aus
dem Stadtarchiv sind erstmals zu sehen, die Bilderwelt des mittelalterlichen
Greiner Marktbuches, vom Theaterfundus bis zu zensurierten Theatertexten
zu alten Theaterplakaten , von Probebühne bis zur Besichtigung des
Theaters selbst mit seinen Kuriositäten.
Die Stadtpfarrkirche ist dem heiligen Ägidius geweiht, spätgotischer
Bau mit spätbarockem Helm. Das Altarbild von Bartolomeo Altomonte stellt
den heiligen Ägidius mit der Hirschkuh dar.
Hl. Messen am Sonntag um 07.00 und 10.00 Uhr.
Schloss Greinburg
Majestätisch und mächtig erhebt sich Schloss Greinburg auf dem
sogenannten Hohenstein
Den Besucher wird zunächst der prächtige Renaissance-Arkadenhof in Staunen versetzen. Rittersaal, Schlosskapelle, das OÖ Schifffahrtsmuseum und die Coburger Festräume mit ihren wertvollen Bildern, Mobiliar und Kunstgegenständen erzählen von früheren Zeiten und heutigen Festen. Seit 1823 ist Schloss Greinburg im Besitz der Familie Sachsen Coburg und Gotha, welche die europäische Geschichte im 19. Jhdt. wesentlich mitgeprägt hat.
Im kleinen Rittersaal und in zwei weiteren Ausstellungsräumen erhalten
Sie einen historischen Überblick über die Donauschifffahrt
OÖ Schifffahrtsmuseum
Öffnungszeiten: 1.-31. Mai und 1.-31. Oktober,
täglich außer Montag von 10.00-12.00 und 13.00-17.00 Uhr
1.Juni bis 30. September, täglich außer Montag von 10.00-18.00
Uhr (durchgehend)
keine Führungen
"Sala terrena" im Volksmund "Steinernes Theater"Ihm Rahmenprogramm der OÖ Landesausstellung 2002 wird als Höhepunkt einer Führung durch Schloss Greinburg die "Sala terrena" nach erfolgter Restaurierung für Besucher wieder zugänglich gemacht.
Haus St. Antonius Ein Pilgerweg zu den QuellenAuf dem Pilgerweg des Glaubens suchen Mitglieder der Hausgemeinschaft und Gäste Quellen des Lebens zu entdecken: im persönlichen Gebet, in der Stille, in der Feier der Liturgie, in der Begegnung mit dem Wort Gotttes, im Erholen für Seele und Leib, beim Lesen bzw. Kennenlernen geistlicher Literatur, im Gespräch und in der Mitarbeit.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.grein.at.
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Stadt Neckarsteinach